Datenschutz der Software WawiCreatorSuite
Stand: August 2026
Diese Seite beschreibt die Datenverarbeitung der Desktop-Software WawiCreatorSuite. Informationen zur Datenverarbeitung auf dieser Webseite findest du unter Datenschutz (Webseite).
Wer ist verantwortlich?
DIE E-COMMERCE AGENTUR
Inhaber: Oliver Hamann
Stockheimer Weg 20
D-61250 Usingen
Telefon: +49 6081 9858371
E-Mail: info@wawicreatorsuite.de
Als Kleinunternehmen mit 2 Personen haben wir keinen Datenschutzbeauftragten bestellt. Fragen zum Datenschutz beantwortet der oben genannte Verantwortliche.
Was diese Seite beschreibt
WawiCreatorSuite ist eine Desktop-Anwendung, die auf deinem eigenen Rechner läuft und dort auf deine JTL-Wawi-Datenbank zugreift. Die Software verarbeitet Artikeldaten, Kategorien und Bilder – teils lokal, teils mit Hilfe externer Dienste.
Diese Datenschutzinformation beschreibt, welche Daten dabei wohin fließen. Sie ist technisch orientiert und richtet sich an dich als Nutzer der Software. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und ist kein fertiger AVV-Text.
Verantwortlichkeit: Zwei verschiedene Rollen
Es ist wichtig, zwischen zwei verschiedenen Konstellationen zu unterscheiden:
Für Lizenz-, Abo- und Zahlungsdaten
Hier ist DIE E-COMMERCE AGENTUR (Oliver Hamann) der Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Die Verarbeitung deiner E-Mail-Adresse, deines Lizenzschlüssels, deiner Zahlungsdaten und deiner Verbrauchszählungen erfolgt zur Vertragserfüllung (Bereitstellung der Software, Abrechnung deines Abos).
Für deine Wawi-Daten (Artikel, Texte, Bilder)
Hier bist du selbst der Verantwortliche. Die Software greift auf deine JTL-Wawi-Datenbank zu, liest Artikeldaten und sendet sie auf deine Weisung an KI- und Bildbearbeitungsdienste. Die Software verarbeitet diese Daten in deinem Auftrag – du entscheidest, welche Artikel bearbeitet werden und welche Funktionen du nutzt.
Falls du die Software gewerblich nutzt (z.B. als Shopbetreiber), bist du verpflichtet, die Weitergabe von Produktdaten an externe Dienste (Anthropic, Pixian.ai, DataForSEO) in deiner eigenen Datenschutzerklärung zu dokumentieren.
1. Lizenzierung und Aktivierung
Was du eingibst
WawiCreatorSuite identifiziert dich über zwei Angaben, die du selbst in den Einstellungen einträgst:
- Deine E-Mail-Adresse (die du beim Kauf über Stripe verwendet hast)
- Deinen Lizenzcode (= deine Stripe Customer ID, Format
cus_...)
Es gibt keine Hardware-Bindung und keinen separaten Lizenzschlüssel. Die Software prüft bei der Aktivierung und beim Start, ob die Kombination aus E-Mail und Lizenzcode zu einem gültigen Stripe-Abonnement gehört.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
Wohin die Daten gehen
Die Lizenzprüfung läuft direkt über die Stripe-API (api.stripe.com). WawiCreatorSuite nutzt dafür das offizielle Stripe-SDK (Stripe.net). Es gibt keinen eigenen Lizenzserver dazwischen.
Was an Stripe gesendet wird: Deine Stripe Customer ID und deine E-Mail-Adresse.
Was Stripe zurückliefert: Ein vollständiges Customer-Objekt (kann Name, E-Mail, Adresse, Telefonnummer, Steuer-IDs enthalten – je nachdem, was in deinem Stripe-Konto hinterlegt ist) sowie Informationen zu deinem Abonnement.
Wo die Daten lokal gespeichert werden
Nach erfolgreicher Prüfung schreibt die Software E-Mail und Lizenzcode in eine lokale Datei:
%AppData%\WawiCut\license.json
Diese Datei ist nicht verschlüsselt, enthält aber keine Zugangsdaten. Die Verschlüsselung ist benutzerkontobezogen – nur dein Windows-Benutzerkonto hat Lesezugriff (Dateisystemschutz).
2. Zugriff auf deine JTL-Wawi-Datenbank
Was du eingibst
In den Einstellungen trägst du die Zugangsdaten zu deinem Microsoft SQL Server ein:
- Server-Adresse (kann lokal oder im Netzwerk sein)
- Datenbankname
- Benutzername
- Passwort
Die Software baut damit eine direkte Verbindung zur JTL-Wawi-Datenbank auf (TrustServerCertificate=True, d.h. das Serverzertifikat wird nicht geprüft).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – die Software kann nur mit Datenbankzugriff arbeiten).
Wo die Daten lokal gespeichert werden
%AppData%\WawiCut\config.json
Das Datenbankpasswort wird seit der aktuellen Version per Windows-DPAPI verschlüsselt. Die Verschlüsselung ist benutzerkontobezogen – nur das Windows-Benutzerkonto, mit dem die Datei erstellt wurde, kann sie wieder entschlüsseln. Server, Datenbank und Benutzername liegen im Klartext in derselben Datei.
Welche Wawi-Daten die Software liest
WawiCreatorSuite liest ausschließlich Artikeldaten, Kategorien und zugeordnete Bilder. Es werden keine Kunden-, Bestell- oder Adressdaten ausgelesen.
Verlassen Wawi-Daten deinen Rechner?
Ja, aber nur ausschnittsweise und nur auf deine ausdrückliche Weisung (wenn du eine Funktion aufrufst):
- Für die Textgenerierung werden Artikelname, Artikelnummer, EAN, Hersteller, Kategorienamen sowie vorhandene Kurz- und Langbeschreibungen an einen KI-Dienst gesendet (siehe Abschnitt 3).
- Für das Freistellen von Bildern werden Produktbilder an einen externen Dienst gesendet (siehe Abschnitt 4).
Niemals übertragen werden: Zugangsdaten zur Datenbank, Bestell- oder Kundendaten, komplette Datenbank-Dumps.
3. KI-Textgenerierung (Produkttexte, Blog-Artikel, Merkmalextraktion)
Was die Software an die KI sendet
Wenn du Produkttexte, Kategorietexte oder Blog-Artikel generieren lässt, werden folgende Daten an einen KI-Dienst gesendet:
- Artikelname
- Hersteller
- Kategorienamen (Haupt-, Unter-, weitere Kategorien)
- Vorhandene Kurzbeschreibung
- Vorhandene Langbeschreibung
- Beim Merkmal-Extraktor zusätzlich: Artikelnummer und EAN
Dazu kommen die von dir in den Einstellungen hinterlegten Formatvorgaben (Sprache, Wortanzahl, Stil, Anrede, spezielle Anforderungen).
Keine Bilder, keine Kundendaten, keine Bestelldaten. Die KI sieht nur Text.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Textgenerierung ist Kernfunktion der Software).
Wohin die Daten gehen und wer sie verarbeitet
Alle KI-Aufrufe laufen über einen eigenen Proxy-Server:
https://www.wawicreatorsuite.de/api/claude-proxy-wcw.php
Der Proxy leitet die Anfrage weiter an Anthropic (Anthropic PBC, San Francisco, USA), Modell Claude Sonnet. Die Verarbeitung erfolgt in den USA.
Der Request enthält keine Lizenz-, Kunden- oder Gerätekennung. Es gibt keine technische Möglichkeit, einzelne Anfragen einem bestimmten Kunden zuzuordnen.
Wichtiger Unterschied zu Pixian.ai: KEIN KI-Training mit deinen Texten
Anthropic nutzt API-Eingaben nicht zum Trainieren seiner Modelle. Wörtlich aus der Anthropic Commercial Terms of Service (privacy.claude.com):
"By default, we will not use your inputs or outputs from our commercial products (e.g. Claude for Work, Anthropic API, Claude Gov, etc.) to train our models."
Die einzige Ausnahme ist explizites Nutzer-Feedback (Daumen hoch/runter), das es auf dem API-Weg nicht gibt.
Das ist ein klarer Unterschied zur Bildverarbeitung (siehe Abschnitt 4): Bei Texten findet kein Training statt, bei Bildern schon.
Lokale Protokolle (optional)
Die Software kann – wenn du es in den Einstellungen aktivierst – Prompts lokal mitschreiben:
%AppData%\WawiCut\prompt_logs\*.md– vollständige KI-Prompts mit allen Eingabevariablen%AppData%\WawiCut\token_usage.csv– Token- und Wortzahlen je Aufruf
Diese Funktion ist standardmäßig aus. Die Dateien bleiben lokal und werden nicht automatisch gelöscht.
4. Bildverarbeitung – Freistellen (Hintergrund entfernen)
Was passiert technisch?
Die Funktion „Bilder freistellen“ entfernt den Hintergrund eines Produktfotos und macht ihn transparent. Das ist der einzige KI-gestützte Eingriff am Bild. Die Software erzeugt keine Bilder, erfindet keine Inhalte hinzu, retuschiert nicht und skaliert nicht mit KI hoch.
Alle anderen Bildoperationen (Zuschneiden, Wasserzeichen auflegen, Format-Konvertierung, Transparenz-Korrektur) sind klassische, deterministische Bildbearbeitung ohne KI.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Bildfreistellen ist Kernfunktion der Software).
Wohin die Bilder gehen
Das Freistellen erfolgt serverseitig, nicht auf deinem Rechner. Der Datenfluss ist:
- Die Software encodiert das Bild lokal als PNG.
- HTTPS-POST an den eigenen Proxy:
https://www.wawicreatorsuite.de/api/pixian.php - Der Proxy leitet das Bild weiter an den externen Dienst Pixian.ai (Endpunkt:
https://api.pixian.ai/api/v2/remove-background) - Das freigestellte Bild kommt zurück und wird lokal nachbearbeitet (Transparenz-Korrektur).
Was übertragen wird: Das vollständige Produktbild als PNG. Keine Artikelnummern, keine Kundendaten, keine Texte, keine Lizenz- oder Nutzerkennung.
Wer betreibt Pixian.ai?
Cedar Lake Ventures, Inc.
2500 Shadywood Rd Ste 510
Excelsior, MN 55331-6203
USA
Pixian.ai ist ein kleines US-Unternehmen, das mehrere Bildbearbeitungsdienste betreibt. Es gibt keine EU-Niederlassung, keinen Art.-27-DSGVO-Vertreter in der EU und keinen öffentlich verfügbaren Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA).
Werden die Bilder bei Pixian gespeichert? Wie lange?
Pixian.ai macht an drei Stellen widersprüchliche Angaben zur Aufbewahrungsdauer:
| Quelle | Aussage |
|---|---|
| FAQ | API-Bilder werden nie dauerhaft gespeichert („never persisted to non-volatile storage“). 10% der Uploads + alle Ergebnisse 24 Stunden, danach Löschung. |
| Terms of Use | User Submissions und Results laufen 2 Wochen nach Upload ab; danach Löschung oder Aufbewahrung nach alleinigem Ermessen der Firma. |
| Privacy Policy | Ohne Account: Löschung/Anonymisierung innerhalb eines Jahres. Mit Account: unbefristete Aufbewahrung. |
Es gibt keine verbindliche, vertraglich zugesicherte Löschfrist.
Die FAQ enthält einen Vorbehalt: „Please note that our data retention policies may change over time, and this current policy does not bind us in the future, or require your affirmative consent to change.“
Werden die Bilder zum KI-Training verwendet?
Ja. Laut den Nutzungsbedingungen von Pixian.ai (Stand August 2026) räumen Nutzer dem Anbieter ausdrücklich das Recht ein, hochgeladene Bilder und Ergebnisse zum Trainieren eigener KI-Modelle zu verwenden.
Aus den Terms of Use, Abschnitt „Company Model-Training License“:
"Company may use Covered Content to research, develop, train, fine-tune, evaluate, and improve models and the Service, including quality, safety, performance, and reliability."
Und weiter:
"There is no individual opt-out from such processing."
Es gibt weder ein technisches noch ein vertragliches Opt-out für API-Kunden. Die Bilder werden nicht an Dritte weitergegeben, aber Pixian selbst darf sie nutzen.
Das ist ein wichtiger Unterschied zur Textgenerierung (siehe Abschnitt 3): Bei Bildern findet Training statt, bei Texten nicht.
In welchem Land werden die Bilder verarbeitet?
Nicht bekannt. Pixian.ai nennt nirgends einen Serverstandort oder ein Verarbeitungsland. Es gibt keine EU-Region, keine Regionsauswahl und keine Zusicherung zum Verarbeitungsort.
Die Privacy Policy sagt nur:
"Your information, including personal data, may be transferred to — and maintained on — computers located outside of your state, province, country or other governmental jurisdiction where the data protection laws may differ from those in your jurisdiction."
Firmensitz und anwendbares Recht sind USA (Kalifornien). Indizien (CloudFront-CDN, US-Dienstleister) deuten auf eine Verarbeitung außerhalb der EU hin, aber Pixian macht dazu keine verbindliche Aussage.
Gibt es einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA)?
Nicht auffindbar. Eine gezielte Suche auf pixian.ai und bei den Schwesterdiensten derselben Firma (Vector Magic, Clipping Magic etc.) ergab:
- Kein DPA-Dokument, kein Bestellprozess, keine Erwähnung in den Verträgen
- Keine Erwähnung von Standardvertragsklauseln (SCC), EU-US Data Privacy Framework oder Privacy Shield
- Die erwarteten URLs (
/dpa,/gdpr,/security,/compliance) liefern alle HTTP 404
Der einzige Kontakt für Datenschutzfragen: privacy@vectormagic.com
5. Verbrauchszählung (Wörter, Bilder, Kategorien)
Die Software zählt deinen Verbrauch – entweder lokal (im Trial-Modus) oder bei Stripe (im Abo-Modus).
Rechtsgrundlage (Abo): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Abrechnungsgrundlage).
Trial-Modus (rein lokal)
Im Trial-Modus werden die Zählstände in zwei lokalen SQLite-Dateien gespeichert, die absichtlich wie Systemdateien benannt sind:
C:\Users\Public\Roaming\Microsoft\Windows\browserWModul.dll%ProgramData%\Microsoft OneDrive\syncWModul.dll
Inhalt: Nur Zählstände (Tag, Monat, Jahr, Wortanzahl, Bildanzahl, Kategorienanzahl). Keine Personendaten, keine Texte, keine Bilder. Es findet kein Netzwerkaufruf statt – die Zählung bleibt komplett auf deinem Rechner.
Beim Start wird der höhere der beiden Werte geladen, um das Umgehen des Limits durch Löschen einer Datei zu verhindern.
Abo-Modus (Meldung an Stripe)
Im Abo-Modus sendet die Software nach jeder erfolgreichen Textgenerierung bzw. nach jedem freigestellten Bild ein Stripe Billing Meter Event an Stripe.
Was gesendet wird: Ausschließlich eine Zahl (Anzahl der Wörter bzw. 1 für ein Bild) und deine Stripe Customer ID.
Nicht gesendet werden: Textinhalte, Bilder, Artikeldaten.
Die Verbrauchsmeldung erfolgt getrennt vom eigentlichen KI- oder Bild-Aufruf – erst nach erfolgreicher Rückkehr.
6. Updates und Fehlerprotokolle
Release-Liste (immer aktiv)
Beim Programmstart fragt WawiCreatorSuite die Liste verfügbarer Updates ab:
https://sellertoolsmonitoring.azurewebsites.net/WawiRelease/getWawiReleaseList
Das ist ein reiner GET-Request ohne Nutzdaten. Die Software sendet weder Version, noch Lizenz, noch Gerätekennung mit. Der Server sieht nur deine IP-Adresse und den Zeitpunkt.
Betreiber: Martin Kleine (selbst, kein Dritter), Microsoft Azure App Service, Region Westeuropa.
Speicherdauer der Zugriffslogs: Die Protokolle werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse – Software aktuell halten, Sicherheitsupdates bereitstellen).
MSI-Download
Falls ein Update verfügbar ist, lädt die Software die MSI-Datei direkt von:
https://www.wawicreatorsuite.de/download/WawiCreatorSuite_[Version].msi
Die Datei wird ins Windows-Temp-Verzeichnis geschrieben und nicht automatisch gelöscht.
Fehlerprotokolle (Debug-Modus)
Die Software protokolliert Fehler lokal in einer SQLite-Datei:
%AppData%\SellerTools\WawiCutWrite.db
Jeder Log-Eintrag enthält: Zeitstempel, Fehlertext, Stacktrace, Quelldatei, MachineGuid (eindeutige Windows-Gerätekennung aus der Registry), Anwendungsversion.
Standardmäßig bleiben diese Logs auf deinem Rechner. Es gibt keine automatische Übertragung.
Ausnahme: Debug-Modus aktiv. Wenn du in den Einstellungen den „Debug-Modus“ aktivierst, sendet die Software jeden Log-Eintrag per HTTPS-POST an:
https://sellertoolsmonitoring.azurewebsites.net/WawiLogging/addWawiLogEntry
Was dabei übertragen wird: Der komplette Log-Eintrag inkl. MachineGuid (Windows-Gerätekennung), Fehlertext und Stacktrace. Je nach Fehler können dabei auch Nutzdaten (z.B. Verbindungsstrings, Dateinamen, Artikelnummern) im Ausnahmetext enthalten sein – es gibt keine Filterung.
Betreiber: Martin Kleine (selbst, kein Dritter), Microsoft Azure App Service, Region Westeuropa.
Speicherdauer: Die Protokolle werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse – Fehler finden und beheben, Software verbessern).
Schutzmaßnahmen:
- Der Debug-Modus ist standardmäßig aus.
- Er kann nur manuell in den Einstellungen aktiviert werden.
- Er schaltet sich nach 2 Stunden automatisch ab.
Wenn du Support benötigst und gebeten wirst, den Debug-Modus zu aktivieren, solltest du wissen: Ab diesem Zeitpunkt gehen Fehlerprotokolle mit Gerätekennung an den oben genannten Server.
7. Shop-Analyse und Ranking-Tracker
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Shop-Analyse und Ranking-Tracker sind Kernfunktionen der Software).
DataForSEO (über eigenen Proxy)
Für die Funktionen „Shop-Analyse“ und „Ranking-Tracker“ nutzt WawiCreatorSuite den Dienst DataForSEO – allerdings nicht direkt, sondern über einen eigenen Proxy:
https://www.wawicreatorsuite.de/api/dataforseo.php
→ leitet weiter an api.dataforseo.com
Was übertragen wird: Keyword-Texte, Ziel-Domain bzw. Ziel-URL deines Shops, Standort- und Sprachcode (Standard: Deutschland, deutsch). Keine Lizenz-, Kunden- oder Gerätekennung.
Wer betreibt DataForSEO?
DataForSEO OU
Vesivärava tn 50-201
Kesklinna linnaosa, Tallinn
Harju maakond, Republik Estland, 10152
Registernummer 14502291, estnische Osauhing (OU, entspricht der GmbH). Zusätzlicher Standort: Kharkiv, Ukraine.
Serverstandort
DataForSEO nennt keinen expliziten Serverstandort. Laut Privacy Policy wird die Infrastruktur über Google LLC (USA), Microsoft Azure (USA) und Hetzner Online GmbH (Deutschland) betrieben. Es gibt keine garantierte EU-Verarbeitung und keine wählbare Region.
Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA)
Ja. Der Data Processing Agreement von DataForSEO gilt automatisch, sobald die DSGVO auf die Nutzung anwendbar ist. Er ist Teil der Terms of Service und der Privacy Policy. Das DPA enthält die EU-Standardvertragsklauseln (SCC) nach Durchführungsbeschluss (EU) 2021/914 im Volltext.
Volltext als PDF: https://dataforseo.com/wp-content/uploads/2026/06/DataForSEO_DPA-12-06-26.pdf
Speicherdauer
Laut DPA (Annex I.B.7) werden „client tasks, results, payload“ für 12 Monate gespeichert. Keyword und Shop-Domain stehen im Payload der Anfrage. Eine Löschung ist auf Anfrage möglich.
KI-Training
DataForSEO macht keine ausdrückliche Aussage dazu, ob API-Payloads (Keywords, Domains) zu Trainings- oder Aggregationszwecken verwendet werden. Die Zweckbindung im DPA (Abschnitt 5.1(i)) erlaubt die Verarbeitung „for the purpose of providing, supporting, and improving our services“ – eine Nutzung zur Modellverbesserung ist dem Wortlaut nach nicht ausgeschlossen.
Direkter Abruf deiner Shop-URL
Die Software ruft deine Shop-Webseite direkt ab (nicht über einen Proxy):
- GET-Request auf deine Shop-URL
- GET-Requests auf
/robots.txt,/sitemap.xml,/favicon.ico - GET-Request auf eine Produkt-Stichprobenseite
Der Abruf erfolgt von deinem eigenen Rechner aus – dein Webserver sieht also deine IP-Adresse. Die Software sendet einen gefälschten Browser-User-Agent mit (Mozilla/5.0 (Windows NT 10.0; Win64; x64) AppleWebKit/537.36).
Verbindung zum Plugin in deinem Shop
Wenn du das WawiCreatorSuite-Plugin in deinem JTL-Shop installiert hast, kommuniziert die Desktop-Software direkt mit deinem Shop:
Wohin: Deine eingetragene Shop-URL (z.B. https://www.deinshop.de?wcs_api=...)
Wofür:
- Blog-Artikel anlegen/aktualisieren
- Blog-Kategorien lesen
- Besucherstatistik lesen
Was dabei übertragen wird:
- Deine E-Mail-Adresse und dein Lizenzcode (zur Authentifizierung)
- Beim Blog-Artikel: Titel, vollständiges HTML, Vorschautext, Meta-Daten, Kategorie-ID, Bilder als Base64
Achtung: Beim Abruf der Blog-Kategorien stehen E-Mail und Lizenzcode in der URL und landen damit typischerweise im Webserver-Logfile deines Shops.
Empfänger ist dein eigener Shop, nicht ein Dritter. Aber: Das im Shop installierte Plugin prüft seinerseits die Lizenz und sendet dabei E-Mail, Lizenzcode, Produktkennung und die Shop-Domain an:
https://www.wawicreatorsuite.de/api/license.php
Was dieser Endpunkt serverseitig speichert, ist nicht öffentlich dokumentiert.
8. Pinterest (Social-Media-Verteilung)
Hinweis: Die Pinterest-Funktion ist noch nicht ausgeliefert. Die folgende Beschreibung gilt, wenn du künftig ein Pinterest-Konto mit WawiCreatorSuite verbindest.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Social-Media-Verteilung ist Funktion der Software).
Token-Austausch (über eigenen Proxy)
Die Anmeldung bei Pinterest erfolgt im System-Browser (https://www.pinterest.com/oauth/). Der Rücksprung läuft über einen lokalen HTTP-Listener auf deinem Rechner (http://localhost:43871/callback). Der erhaltene OAuth-Code wird über den eigenen Proxy gegen einen Access-Token getauscht:
https://www.wawicreatorsuite.de/api/pinterest.php
→ leitet weiter an https://api.pinterest.com/v5/oauth/token
Pins erstellen (direkt zu Pinterest)
Das Erstellen eines Pins läuft direkt zur Pinterest-API:
https://api.pinterest.com/v5
Was übertragen wird: Dein Pinterest Access-Token, Board-ID, Titel (max. 100 Zeichen), Beschreibung (max. 500 Zeichen), Link und das Bild als Base64.
Lokale Speicherung der Tokens
Die Pinterest Access- und Refresh-Tokens werden lokal gespeichert:
%AppData%\WawiCut\social_accounts.json
Diese Datei wird seit der aktuellen Version per Windows-DPAPI verschlüsselt. Die Verschlüsselung ist benutzerkontobezogen – nur das Windows-Benutzerkonto, mit dem die Datei erstellt wurde, kann sie wieder entschlüsseln.
9. Lokale Speicherorte (Übersicht)
Die Software legt Daten an verschiedenen Stellen auf deinem Rechner ab. Alle Dateien sind nur für dein Windows-Benutzerkonto lesbar (Dateisystemschutz).
Verschlüsselung: Seit der aktuellen Version werden das Datenbankpasswort in config.json und die Pinterest-Tokens in social_accounts.json per Windows-DPAPI verschlüsselt (benutzerkontobezogen). Alle anderen Dateien liegen im Klartext und sind durch den Dateisystemschutz des Windows-Benutzerkontos geschützt.
%AppData%\WawiCut\
| Datei | Inhalt | Verschlüsselt? |
|---|---|---|
config.json | Server, Datenbank, Benutzername, Passwort der JTL-Datenbank | Passwort: ja (DPAPI), Rest: nein |
license.json | E-Mail-Adresse + Lizenzcode (Stripe Customer ID) | nein |
social_accounts.json | Pinterest Access- und Refresh-Token | ja (DPAPI) |
shop-url.json | Shop-URL | nein |
prompt.json | Textvorgaben (Länge, Stil, Anrede, eigene Anforderungen) | nein |
display.json | Anzeige-Einstellungen inkl. Schalter für Prompt-Log | nein |
content-planer.json | Blog-Themen inkl. generiertem HTML und Bildern als Base64 | nein |
watermark.json | Wasserzeichen-Einstellungen | nein |
wcs_settings.json | Allgemeine Programmeinstellungen | nein |
prompt_logs\*.md | Vollständige KI-Prompts (nur bei aktiviertem Prompt-Log) | nein |
token_usage.csv | Token-/Wortzahlen je Aufruf (nur bei aktiviertem Prompt-Log) | nein |
freigestellt-cache\ | Freigestellte Bilder (Zwischenspeicher) | – |
%AppData%\SellerTools\
| Datei | Inhalt |
|---|---|
WawiCutWrite.db (SQLite) | Fehler-Log, Ranking-Keywords, Snapshots, Notizen, Recherche-Ergebnisse, Zielgruppen-Profile |
%LocalAppData%\WawiCreatorSuite\
- Konkurrenz-Analyse-Cache
- Shop-Analyse-Ergebnisse und -Verlauf
snapshots\– Shop-Analyse-Snapshots- WebView2-Benutzerdatenverzeichnis (Microsoft Edge-Komponente)
Trial-Dateien außerhalb des Benutzerprofils
C:\Users\Public\Roaming\Microsoft\Windows\browserWModul.dll(SQLite, trotz.dll)%ProgramData%\Microsoft OneDrive\syncWModul.dll(SQLite, trotz.dll)
Beide enthalten nur Trial-Zählstände. Der Ordner-Zeitstempel wird nachträglich auf den vorherigen Wert zurückgesetzt (Schutz gegen Manipulation).
Temp-Verzeichnis
%Temp%\WawiCreatorSuite_[Version].msi– heruntergeladenes Update (wird nicht gelöscht)%Temp%\WawiCut_Backup\– Backup ersetzter Originalbilder%Temp%\WawiCreatorSuite\– WebView2-Ersatzverzeichnis
Registry
Gelesen wird: HKEY_LOCAL_MACHINE\SOFTWARE\Microsoft\Cryptography\MachineGuid (Windows-Gerätekennung, wird nur bei aktivem Debug-Modus übertragen).
10. WebView2 (Microsoft Edge-Komponente)
Die Software nutzt die Microsoft Edge WebView2-Komponente für Layout-Vorschauen. Das Benutzerdatenverzeichnis liegt lokal unter %LocalAppData%\WawiCreatorSuite\.
Was WebView2 selbst als Microsoft-Komponente an Microsoft sendet, ist nicht ermittelbar. Falls WebView2 nicht installiert ist, wird ein Link auf die Microsoft-Downloadseite angeboten (https://developer.microsoft.com/en-us/microsoft-edge/webview2/).
11. Deine Rechte
Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der dich betreffenden personenbezogenen Daten:
- Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO) – Du kannst Auskunft darüber verlangen, ob und welche personenbezogenen Daten wir über dich verarbeiten.
- Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO) – Du kannst die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.
- Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO) – Du kannst die Löschung deiner Daten verlangen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) – Du kannst verlangen, dass wir die Verarbeitung einschränken.
- Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO) – Du kannst der Verarbeitung deiner Daten widersprechen, soweit diese auf berechtigtem Interesse beruht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) – Du kannst verlangen, dass wir dir deine Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zur Verfügung stellen.
- Recht auf Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) – Soweit die Verarbeitung auf deiner Einwilligung beruht, kannst du diese jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Um eines dieser Rechte geltend zu machen, wende dich bitte an: info@wawicreatorsuite.de
12. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Du hast das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zu beschweren. Zuständig für uns ist:
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI)
Postfach 31 63
65021 Wiesbaden
Telefon: +49 611 1408-0
E-Mail: poststelle@datenschutz.hessen.de
13. Aufbewahrung von Rechnungsdaten
Daten, die zur Erfüllung steuerrechtlicher und handelsrechtlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich sind (z.B. Rechnungsdaten, Zahlungsnachweise), werden für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer gespeichert (10 Jahre nach § 257 HGB, § 147 ABS).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtung).
14. Was diese Angaben beschreiben
Diese Datenschutzinformation beschreibt die technische Verarbeitung durch die Software WawiCreatorSuite, soweit sie aus dem Quellcode und den Dienste-Dokumentationen ermittelbar ist. Sie ersetzt keine individuelle Rechtsberatung und ist kein fertiger Auftragsverarbeitungsvertrag.
Falls du die Software gewerblich nutzt und selbst Verantwortlicher nach DSGVO bist (z.B. weil du Produktdaten deiner Kunden verarbeitest), bist du verpflichtet, die Weitergabe von Daten an Dritte (insbesondere Anthropic, Pixian.ai, DataForSEO) in deiner eigenen Datenschutzerklärung zu dokumentieren.
Bei Fragen zur rechtlichen Einordnung wende dich bitte an einen Fachanwalt für IT- und Datenschutzrecht.
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