Datenschutz der Software WawiCreatorSuite
Stand: Oktober 2026
Diese Seite beschreibt die Datenverarbeitung der Desktop-Software WawiCreatorSuite. Informationen zur Datenverarbeitung auf dieser Webseite findest du unter Datenschutz (Webseite).
Wer ist verantwortlich?
DIE E-COMMERCE AGENTUR
Inhaber: Oliver Hamann
Stockheimer Weg 20
D-61250 Usingen
Telefon: +49 6081 9858371
E-Mail: info@wawicreatorsuite.de
Als Kleinunternehmen mit 2 Personen haben wir keinen Datenschutzbeauftragten bestellt. Fragen zum Datenschutz beantwortet der oben genannte Verantwortliche.
Was diese Seite beschreibt
WawiCreatorSuite ist eine Desktop-Anwendung, die auf deinem eigenen Rechner läuft und dort auf deine JTL-Wawi-Datenbank zugreift. Die Software verarbeitet Artikeldaten, Kategorien und Bilder – teils lokal, teils mit Hilfe externer Dienste.
Diese Datenschutzinformation beschreibt, welche Daten dabei an wen gehen, wozu und wie lange sie gespeichert werden. Sie ersetzt keine Rechtsberatung und ist kein fertiger AVV-Text.
Verantwortlichkeit: Zwei verschiedene Rollen
Für Lizenz-, Abo- und Zahlungsdaten
Hier ist DIE E-COMMERCE AGENTUR (Oliver Hamann) der Verantwortliche im Sinne der DSGVO. Die Verarbeitung deiner E-Mail-Adresse, deines Lizenzcodes, deiner Zahlungsdaten und deiner Verbrauchszählungen erfolgt zur Vertragserfüllung (Bereitstellung der Software, Abrechnung deines Abos).
Für deine Wawi-Daten (Artikel, Texte, Bilder)
Hier bist du selbst der Verantwortliche. Die Software greift auf deine JTL-Wawi-Datenbank zu, liest Artikeldaten und sendet sie auf deine Weisung an KI- und Bildbearbeitungsdienste. Die Software verarbeitet diese Daten in deinem Auftrag – du entscheidest, welche Artikel bearbeitet werden und welche Funktionen du nutzt.
Falls du die Software gewerblich nutzt (z.B. als Shopbetreiber), bist du verpflichtet, die Weitergabe von Produktdaten an externe Dienste (Anthropic, Pixian.ai, DataForSEO) in deiner eigenen Datenschutzerklärung zu dokumentieren.
Unsere Vermittlungsserver
WawiCreatorSuite spricht die meisten externen Dienste (Anthropic, Pixian.ai, DataForSEO, Stripe und für die Anmeldung Pinterest) nicht direkt an, sondern über eigene Vermittlungsserver. Dort liegen die Zugangsschlüssel zu diesen Diensten – sie stehen nicht in der Software auf deinem Rechner. Die Übertragung ist immer verschlüsselt.
Die Vermittlungsserver betreibt für uns IONOS SE, Elgendorfer Str. 57, 56410 Montabaur. Als Ausweichserver dient ALL-INKL.COM - Neue Medien Münnich, Hauptstraße 68, 02742 Friedersdorf.
Was die Vermittlungsserver speichern
Keine Inhalte: Texte, Prompts, KI-Antworten, Bilder und Artikeldaten werden durchgereicht und nicht gespeichert. Gespeichert werden nur technische und abrechnungsbezogene Angaben:
- Zugriffsprotokoll des Webservers: IP-Adresse und Zeitpunkt. Das Protokoll ist in der Größe begrenzt, ältere Einträge werden fortlaufend überschrieben.
- Anfrage-Protokoll der KI-Textgenerierung: Zeitpunkt, IP-Adresse, eine zufällige Anfragekennung, Dauer und der zuletzt erreichte Bearbeitungsschritt. Es dient der Fehlersuche bei Verbindungsabbrüchen.
- Verbrauchsprotokoll der KI-Textgenerierung: je Aufruf Zeitpunkt, deine Kundennummer (Lizenzcode, im Trial leer), aufrufende Funktion, KI-Modell, Token-Zahlen, Ergebnis und Dauer – keine Texte. Es dient der Abrechnung und der Missbrauchskontrolle und wird nach vier Monaten automatisch gelöscht.
- Zwischenspeicher der Abo-Prüfung: das Ergebnis der Abo-Prüfung (gültig Minuten bis höchstens 24 Stunden) und deine Verbrauchssummen je Abrechnungszeitraum (gelöscht nach einem Jahr ohne Aktualisierung), damit nicht bei jeder Anfrage Stripe gefragt werden muss.
- Liste bereits gemeldeter Verbräuche: damit nichts doppelt abgerechnet wird. Einträge gelten 30 Tage und werden spätestens nach 60 Tagen gelöscht.
- Fehlerprotokolle: Zeitpunkt, kurze Fehlerbeschreibung und teilweise die IP-Adresse.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Abo-Prüfung und Abrechnung) sowie Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse – sicherer Betrieb, Fehlersuche, Schutz vor Missbrauch).
1. Lizenzierung und Aktivierung
WawiCreatorSuite identifiziert dich über zwei Angaben, die du selbst in den Einstellungen einträgst: deine E-Mail-Adresse (die du beim Kauf über Stripe verwendet hast) und deinen Lizenzcode (deine Kundennummer bei Stripe). Es gibt keine Hardware-Bindung. Die Software prüft bei der Aktivierung und beim Start, ob zu diesen Angaben ein gültiges Abo besteht.
Wohin die Daten gehen: Aktuelle Programmversionen senden E-Mail-Adresse und Lizenzcode an unseren Vermittlungsserver, der bei Stripe nachfragt. Zurück kommt nur das Ergebnis: ob ein gültiges Abo besteht, Abo-Art, Abrechnungszeitraum, Grundgebühr und Guthaben. Ältere Programmversionen fragen direkt bei Stripe; dabei liefert Stripe die zu deinem Kundenkonto hinterlegten Angaben zurück (je nach Hinterlegung Name, E-Mail, Adresse, Telefonnummer, Steuer-IDs) sowie Informationen zu deinem Abo.
Zahlungsdienstleister: Abo, Abrechnung und Verbrauchsmeldungen laufen über Stripe. Vertragspartner in Europa ist die Stripe Payments Europe, Limited (Dublin, Irland). Stripe überträgt Daten auch an die Stripe, Inc. in den USA. Grundlage dafür sind nach Angaben von Stripe das EU-US Data Privacy Framework, unter dem Stripe zertifiziert ist, und ergänzend die EU-Standardvertragsklauseln. Für die Betrugsprävention und eigene gesetzliche Pflichten verarbeitet Stripe Daten in eigener Verantwortung. Details: Datenschutzerklärung von Stripe.
Was auf deinem Rechner bleibt: E-Mail-Adresse und Lizenzcode sowie das letzte eindeutige Prüfergebnis, damit die Software bei einer Störung bis zu 72 Stunden weiterarbeitet. Diese Angaben sind nicht verschlüsselt, aber nur für dein Windows-Benutzerkonto lesbar.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung).
2. Zugriff auf deine JTL-Wawi-Datenbank
In den Einstellungen trägst du die Zugangsdaten zu deinem Microsoft SQL Server ein (Server-Adresse, Datenbankname, Benutzername, Passwort). Die Verbindung zur Datenbank baut ausschließlich dein eigener Arbeitsplatz auf – über denselben Weg, den deine JTL-Wawi-Arbeitsplätze ohnehin nutzen. Es gibt keinen Fernzugriff des Anbieters auf die Datenbank, keine Firewall-Freigabe, keine feste IP und kein VPN für den Anbieter. Ein Zugang zum Shop-Backend besteht für den Anbieter nicht.
Die Zugangsdaten bleiben auf deinem Rechner. Das Passwort ist mit Windows-Bordmitteln verschlüsselt und nur mit deinem Windows-Benutzerkonto lesbar; Server, Datenbank und Benutzername liegen unverschlüsselt.
Welche Wawi-Daten die Software liest und schreibt
WawiCreatorSuite liest Artikeldaten, Kategorien und zugeordnete Bilder. Es werden keine Kunden-, Bestell- oder Adressdaten ausgelesen.
Drei Auswertungen lesen zusätzlich zusammengefasste Verkaufszahlen je Artikel aus deiner Wawi: Artikelnummer, Stückzahl und Netto-Umsatz der letzten zwölf Monate. Das Besucher-Dashboard und die Shop-Analyse nutzen sie zum Anzeigen und Sortieren. Gelesen werden keine Kundennamen, Adressen oder Einzelbelege, und diese Zahlen verlassen deinen Rechner nicht. Fehlt das Leserecht dafür, entfällt nur die Umsatzanzeige.
Schreibend greift die Software auf genau zehn Tabellen zu: Artikel- und Kategoriebeschreibungen, Merkmale und Bilder – also die von der Software erstellten Inhalte. Sonderrechte oder Eingriffe in die Datenbankstruktur sind nicht erforderlich. Wer es zusätzlich absichern will, kann Kundenstammdaten, Adressen, Bestellungen, Aufträge, Zahlungen und Lieferanten über die SQL-Benutzerrechte sperren; die Software braucht darauf keinen Zugriff.
Verlassen Wawi-Daten deinen Rechner?
Ja, aber nur ausschnittsweise und nur auf deine ausdrückliche Weisung, wenn du eine Funktion aufrufst: Texte für die Textgenerierung (Abschnitt 3) und Produktbilder für das Freistellen (Abschnitt 4).
Niemals übertragen werden: Zugangsdaten zur Datenbank, Bestell- oder Kundendaten, komplette Datenbank-Kopien.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – die Software kann nur mit Datenbankzugriff arbeiten).
3. KI-Textgenerierung (Produkttexte, Blog-Artikel, Merkmalextraktion)
Was an die KI geht
Wenn du Produkttexte, Kategorietexte oder Blog-Artikel generieren lässt, werden gesendet: Artikelname, Hersteller, Kategorienamen sowie vorhandene Kurz- und Langbeschreibung, beim Merkmal-Extraktor zusätzlich Artikelnummer und EAN. Dazu kommen deine Formatvorgaben (Sprache, Wortanzahl, Stil, Anrede, eigene Anforderungen).
Keine Bilder, keine Kundendaten, keine Bestelldaten. Die KI sieht nur Text.
Wer die Daten verarbeitet
Die Anfrage läuft über unseren Vermittlungsserver zu Anthropic (Anthropic PBC, San Francisco, USA), Modell Claude Sonnet. Die Verarbeitung erfolgt in den USA. An Anthropic geht keine Lizenz-, Kunden- oder Gerätekennung.
Unser Vermittlungsserver erhält deinen Lizenzcode, um das Abo zu prüfen und den Verbrauch zu protokollieren (siehe „Unsere Vermittlungsserver“). Die Texte selbst speichert er nicht.
Anthropic löscht Ein- und Ausgaben standardmäßig binnen 30 Tagen. Ausnahmen bestehen nur bei gesetzlichen Pflichten oder sicherheitsrelevanten Verstößen. Ein Data Processing Addendum mit EU-Standardvertragsklauseln ist automatisch Vertragsbestandteil.
Kein KI-Training mit deinen Texten
Anthropic nutzt API-Eingaben nicht zum Trainieren seiner Modelle. Wörtlich aus den Commercial Terms of Service (privacy.claude.com):
"By default, we will not use your inputs or outputs from our commercial products (e.g. Claude for Work, Anthropic API, Claude Gov, etc.) to train our models."
Die einzige Ausnahme ist ausdrückliches Nutzer-Feedback (Daumen hoch/runter), das es auf diesem Weg nicht gibt. Das ist ein klarer Unterschied zum Freistellen von Bildern (Abschnitt 4).
Lokales Prompt-Protokoll (optional)
Wenn du es in den Einstellungen einschaltest, schreibt die Software die vollständigen KI-Anfragen sowie Token- und Wortzahlen auf deinem Rechner mit. Die Funktion ist standardmäßig aus; die Dateien bleiben lokal und werden nicht automatisch gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Textgenerierung ist Kernfunktion der Software).
4. Bildverarbeitung – Freistellen (Hintergrund entfernen)
Die Funktion „Bilder freistellen“ entfernt den Hintergrund eines Produktfotos. Das ist der einzige KI-gestützte Eingriff am Bild. Die Software erzeugt keine Bilder, erfindet nichts hinzu, retuschiert nicht und skaliert nicht mit KI hoch. Alle anderen Bildoperationen (Zuschneiden, Wasserzeichen, Format-Umwandlung) laufen lokal ohne KI.
Für das Freistellen geht das vollständige Produktbild über unseren Vermittlungsserver an den Dienst Pixian.ai; das Ergebnis kommt zurück und wird lokal nachbearbeitet. Nicht übertragen werden Artikelnummern, Kundendaten, Texte oder eine Lizenz- oder Nutzerkennung.
Wer Pixian.ai betreibt
Cedar Lake Ventures, Inc.
2500 Shadywood Rd Ste 510
Excelsior, MN 55331-6203
USA
Es gibt keine EU-Niederlassung, keinen EU-Vertreter nach Art. 27 DSGVO und keinen auffindbaren Auftragsverarbeitungsvertrag; Standardvertragsklauseln oder das EU-US Data Privacy Framework werden nicht erwähnt. Kontakt für Datenschutzfragen: privacy@vectormagic.com
Wo und wie lange die Bilder verarbeitet werden
Verarbeitungsland: Nicht bekannt. Pixian.ai nennt keinen Serverstandort und bietet keine EU-Region. Sitz und anwendbares Recht sind die USA (Kalifornien); eine Verarbeitung außerhalb der EU ist wahrscheinlich.
Speicherdauer: Pixian.ai macht widersprüchliche Angaben – laut FAQ höchstens 24 Stunden, laut Nutzungsbedingungen zwei Wochen, laut Datenschutzerklärung bis zu einem Jahr (ohne Konto) bzw. unbefristet (mit Konto). Eine verbindliche Löschfrist gibt es nicht, und Pixian behält sich Änderungen ohne Zustimmung vor.
Werden die Bilder zum KI-Training verwendet?
Ja. Laut den Nutzungsbedingungen von Pixian.ai (Stand August 2026) darf der Anbieter hochgeladene Bilder und Ergebnisse zum Trainieren eigener KI-Modelle verwenden:
"Company may use Covered Content to research, develop, train, fine-tune, evaluate, and improve models and the Service, including quality, safety, performance, and reliability."
Ein Widerspruch ist nicht möglich („There is no individual opt-out from such processing.“). Die Bilder werden nicht an Dritte weitergegeben, aber Pixian selbst darf sie nutzen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Bildfreistellen ist Kernfunktion der Software).
5. Verbrauchszählung (Wörter, Bilder, Kategorien)
Im Trial zählt die Software deinen Verbrauch ausschließlich auf deinem Rechner, in zwei Dateien außerhalb deines Benutzerprofils. Sie enthalten nur Zählstände (Datum, Anzahl Wörter, Bilder, Kategorien) – keine Personendaten, keine Texte, keine Bilder – und es findet kein Netzwerkaufruf statt. Damit das Limit nicht durch Löschen einer Datei umgangen wird, gilt der höhere der beiden Stände.
Im Abo meldet die Software nach jeder erfolgreichen Textgenerierung bzw. jedem freigestellten Bild den Verbrauch an Stripe, bei aktuellen Programmversionen über unseren Vermittlungsserver. Ist er nicht erreichbar, wartet die Meldung auf deinem Rechner und wird später nachgereicht. Gesendet werden nur die Menge (Wörter bzw. ein Bild), deine Kundennummer und bei aktuellen Versionen die Art des Verbrauchs, eine zufällige Kennung gegen Doppelbuchungen und der Zeitpunkt. Keine Texte, Bilder oder Artikeldaten.
Rechtsgrundlage (Abo): Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Abrechnungsgrundlage).
6. Updates und Fehlerprotokolle
Update-Prüfung (immer aktiv)
Beim Programmstart fragt die Software die Liste verfügbarer Updates ab. Dabei werden keine Nutzdaten gesendet – weder Version noch Lizenz noch Gerätekennung. Der Server sieht nur deine IP-Adresse und den Zeitpunkt. Ein verfügbares Update lädt die Software von unserer Webseite in den Windows-Temp-Ordner; die Datei wird nicht automatisch gelöscht.
Betreiber: Martin Kleine (selbst, kein Dritter), Microsoft Azure, Region Westeuropa. Die Zugriffsprotokolle werden nach 90 Tagen automatisch gelöscht.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse – Software aktuell halten, Sicherheitsupdates bereitstellen).
Fehlerprotokolle
Die Software protokolliert Fehler auf deinem Rechner: Zeitpunkt, Fehlertext, technische Fehlerdetails, Programmversion und die Windows-Gerätekennung deines Rechners. Standardmäßig bleiben diese Protokolle lokal.
Ausnahme Debug-Modus: Schaltest du ihn in den Einstellungen ein, sendet die Software jeden Protokolleintrag einschließlich Gerätekennung an unseren Fehlerserver (gleicher Betreiber, Microsoft Azure Westeuropa, Löschung nach 90 Tagen). Je nach Fehler können darin auch Nutzdaten stehen (z.B. Verbindungsangaben, Dateinamen, Artikelnummern); es gibt keine Filterung. Der Debug-Modus ist standardmäßig aus, lässt sich nur manuell einschalten und schaltet sich nach 2 Stunden automatisch ab. Wirst du im Support gebeten, ihn einzuschalten, gehen ab diesem Zeitpunkt Fehlerprotokolle mit Gerätekennung an uns.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO (berechtigtes Interesse – Fehler finden und beheben, Software verbessern).
7. Shop-Analyse, Ranking-Tracker und Shop-Plugin
DataForSEO
Für Shop-Analyse und Ranking-Tracker nutzt die Software über unseren Vermittlungsserver den Dienst DataForSEO. Übertragen werden Suchbegriffe, die Domain bzw. Adresse deines Shops sowie Standort und Sprache (Standard: Deutschland, deutsch). Keine Lizenz-, Kunden- oder Gerätekennung.
DataForSEO OU
Vesivärava tn 50-201
Kesklinna linnaosa, Tallinn
Harju maakond, Republik Estland, 10152
Registernummer 14502291, zusätzlicher Standort: Kharkiv, Ukraine. DataForSEO nennt keinen Serverstandort; laut Datenschutzerklärung laufen die Systeme bei Google LLC (USA), Microsoft Azure (USA) und Hetzner Online GmbH (Deutschland). Eine Verarbeitung in der EU ist nicht garantiert.
Ein Auftragsverarbeitungsvertrag mit EU-Standardvertragsklauseln gilt automatisch: DataForSEO DPA (PDF). Anfragen und Ergebnisse speichert DataForSEO laut diesem Vertrag 12 Monate; eine Löschung ist auf Anfrage möglich. Ob die Daten auch zur Verbesserung eigener Modelle genutzt werden, schließt der Vertrag nicht ausdrücklich aus („improving our services“).
Abruf deiner Shop-Seiten
Für die Technik-Prüfung ruft die Software deine Startseite, robots.txt, Sitemap, Favicon und eine Produktseite direkt von deinem Rechner aus ab. Dein Webserver sieht dabei deine IP-Adresse; die Software meldet sich dabei wie ein gewöhnlicher Browser.
Verbindung zum Plugin in deinem Shop
Mit installiertem WawiCreatorSuite-Plugin spricht die Software direkt mit deinem Shop, um Blog-Artikel anzulegen oder zu aktualisieren, Blog-Kategorien und Besucherstatistik zu lesen. Übertragen werden deine E-Mail-Adresse und dein Lizenzcode zur Anmeldung sowie die Inhalte des Blog-Artikels (Titel, Text, Vorschautext, Meta-Daten, Kategorie, Bilder). Beim Abruf der Blog-Kategorien stehen E-Mail und Lizenzcode in der aufgerufenen Adresse und landen damit typischerweise im Zugriffsprotokoll deines Shop-Servers.
Empfänger ist dein eigener Shop. Das Plugin prüft seinerseits die Lizenz bei uns und sendet dafür E-Mail-Adresse, Lizenzcode, Produktkennung und die Domain deines Shops an unseren Lizenzserver (gehostet bei ALL-INKL.COM). Was dort gespeichert wird, ist noch nicht dokumentiert.
Die Plugin-Schnittstelle ist mit deinen Lizenzdaten abgesichert und erlaubt nur die vorgesehenen Funktionen: zusammengefasste Besucherzahlen, Blog-Beiträge, Design-Einstellungen und die Adress-Auflösung öffentlicher Seiten. Kunden-, Bestell- und Zahlungsdaten sind über sie nicht erreichbar.
Transparenzhinweis: Da uns als Lizenzgeber deine Lizenzdaten bekannt sind, wäre ein Aufruf dieser Schnittstelle durch uns technisch möglich. Er erfolgt ausschließlich auf deinen ausdrücklichen Wunsch, etwa im Support-Fall. In aktuellen Plugin-Versionen kannst du die Schnittstelle zusätzlich mit einem nur dir bekannten Schlüssel schützen, der in deinem Shop erzeugt wird – dann ist ein Zugriff durch uns technisch ausgeschlossen. Mit Deaktivierung oder Deinstallation des Plugins existiert die Schnittstelle nicht mehr.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Shop-Analyse und Ranking-Tracker sind Kernfunktionen der Software).
8. Pinterest (Social-Media-Verteilung)
Hinweis: Die Pinterest-Funktion ist noch nicht ausgeliefert. Die folgende Beschreibung gilt, wenn du künftig ein Pinterest-Konto mit WawiCreatorSuite verbindest.
Pinterest Europe Ltd.
Palmerston House, 2nd Floor
Fenian Street, Dublin 2
Irland
Für die Verarbeitung in deinem Pinterest-Konto gilt die Datenschutzerklärung von Pinterest.
Anmeldung: Du meldest dich in deinem Browser direkt bei Pinterest an und erlaubst den Zugriff. Die dabei ausgestellte Zugangsberechtigung holt die Software über unseren Vermittlungsserver ab; er speichert sie nicht.
Nutzung: Danach spricht die Software direkt mit Pinterest. Sie ruft deinen Pinterest-Benutzernamen (Anzeige „Verbunden als …“) und deine Pinnwände (zur Auswahl) ab. Beim Teilen sendet sie die gewählte Pinnwand, Titel (max. 100 Zeichen), Beschreibung (max. 500 Zeichen), Link und das Bild.
Speicherung: Die Zugangsberechtigung liegt auf deinem Rechner, mit Windows-Bordmitteln verschlüsselt und nur mit deinem Windows-Benutzerkonto lesbar.
Trennen und Widerruf: Mit „Verbindung trennen“ in der Software löschst du die gespeicherte Zugangsberechtigung. Den Zugriff kannst du zusätzlich jederzeit in den Einstellungen deines Pinterest-Kontos im Bereich der verbundenen Apps widerrufen.
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. b DSGVO (Vertragserfüllung – Social-Media-Verteilung ist Funktion der Software).
9. Was auf deinem Rechner gespeichert wird
Die Software legt ihre Daten auf deinem Rechner ab, geschützt durch dein Windows-Benutzerkonto. Das Datenbankpasswort und die Pinterest-Zugangsberechtigung sind zusätzlich mit Windows-Bordmitteln verschlüsselt; alle anderen Daten liegen unverschlüsselt.
- Zugangsdaten zur JTL-Datenbank, Lizenzangaben (E-Mail, Lizenzcode), Shop-Adresse
- Einstellungen: Textvorgaben, Anzeige, Wasserzeichen, allgemeine Programmeinstellungen
- Content-Planer: Blog-Themen mit generierten Texten und Bildern
- Lokale Programmdatenbank: Fehlerprotokoll, Ranking-Keywords, Analyse-Momentaufnahmen, Notizen, Recherche-Ergebnisse, Zielgruppen-Profile
- Ergebnisse und Verlauf von Shop- und Konkurrenz-Analysen
- Zwischenspeicher freigestellter Bilder sowie Sicherungskopien ersetzter Originalbilder
- Optional: Prompt-Protokoll mit Token-Statistik (nur wenn eingeschaltet)
- Trial-Zählstände (siehe Abschnitt 5)
- Heruntergeladene Updates (werden nicht automatisch gelöscht)
- Daten der Microsoft-Edge-Komponente WebView2 (siehe Abschnitt 10)
Die Software liest außerdem die Windows-Gerätekennung deines Rechners; übertragen wird sie nur im Debug-Modus (Abschnitt 6).
10. WebView2 (Microsoft Edge-Komponente)
Die Software nutzt die Microsoft-Edge-Komponente WebView2 für Layout-Vorschauen; ihre Daten liegen lokal auf deinem Rechner. Was WebView2 selbst als Microsoft-Komponente an Microsoft sendet, ist nicht ermittelbar. Ist WebView2 nicht installiert, bietet die Software einen Link zur Microsoft-Downloadseite an.
11. Deine Rechte
Du hast gegenüber uns folgende Rechte hinsichtlich der dich betreffenden personenbezogenen Daten:
- Recht auf Auskunft (Art. 15 DSGVO) – Du kannst Auskunft darüber verlangen, ob und welche personenbezogenen Daten wir über dich verarbeiten.
- Recht auf Berichtigung (Art. 16 DSGVO) – Du kannst die Berichtigung unrichtiger Daten verlangen.
- Recht auf Löschung (Art. 17 DSGVO) – Du kannst die Löschung deiner Daten verlangen, sofern keine gesetzlichen Aufbewahrungspflichten entgegenstehen.
- Recht auf Einschränkung der Verarbeitung (Art. 18 DSGVO) – Du kannst verlangen, dass wir die Verarbeitung einschränken.
- Recht auf Widerspruch (Art. 21 DSGVO) – Du kannst der Verarbeitung deiner Daten widersprechen, soweit diese auf berechtigtem Interesse beruht (Art. 6 Abs. 1 lit. f DSGVO).
- Recht auf Datenübertragbarkeit (Art. 20 DSGVO) – Du kannst verlangen, dass wir dir deine Daten in einem strukturierten, gängigen und maschinenlesbaren Format zur Verfügung stellen.
- Recht auf Widerruf der Einwilligung (Art. 7 Abs. 3 DSGVO) – Soweit die Verarbeitung auf deiner Einwilligung beruht, kannst du diese jederzeit widerrufen. Die Rechtmäßigkeit der bis zum Widerruf erfolgten Verarbeitung bleibt davon unberührt.
Um eines dieser Rechte geltend zu machen, wende dich bitte an: info@wawicreatorsuite.de
12. Beschwerderecht bei der Aufsichtsbehörde
Du hast das Recht, dich bei einer Datenschutz-Aufsichtsbehörde über die Verarbeitung deiner personenbezogenen Daten zu beschweren. Zuständig für uns ist:
Der Hessische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit (HBDI)
Postfach 31 63
65021 Wiesbaden
Telefon: +49 611 1408-0
E-Mail: poststelle@datenschutz.hessen.de
13. Aufbewahrung von Rechnungsdaten
Daten, die zur Erfüllung steuerrechtlicher und handelsrechtlicher Aufbewahrungspflichten erforderlich sind (z.B. Rechnungsdaten, Zahlungsnachweise), werden für die gesetzlich vorgeschriebene Dauer gespeichert (10 Jahre nach § 257 HGB, § 147 AO).
Rechtsgrundlage: Art. 6 Abs. 1 lit. c DSGVO (rechtliche Verpflichtung).
14. Was diese Angaben beschreiben
Diese Datenschutzinformation beschreibt die Verarbeitung durch die Software WawiCreatorSuite, soweit sie aus dem Quellcode und den Dokumentationen der Dienste ermittelbar ist. Sie ersetzt keine individuelle Rechtsberatung und ist kein fertiger Auftragsverarbeitungsvertrag.
Falls du die Software gewerblich nutzt und selbst Verantwortlicher nach DSGVO bist, bist du verpflichtet, die Weitergabe von Daten an Dritte (insbesondere Anthropic, Pixian.ai, DataForSEO) in deiner eigenen Datenschutzerklärung zu dokumentieren. Bei Fragen zur rechtlichen Einordnung wende dich bitte an einen Fachanwalt für IT- und Datenschutzrecht.
Datenschutzerklärung der Webseite: Datenschutz (Webseite)